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QSC spekulativ kaufen 04.09.2001
Sparkasse Aurich-Norden
Die Experten der Gatrixx NetSolutions GmbH empfehlen in einer Auftragsstudie der Sparkasse Aurich-Norden die Aktie von QS Communications (WKN 513700) spekulativen Anlegern zum Kauf.
QSC würde Technologien für Hochgeschwindigkeits-Zugänge ins Internet entwickeln, aber auch als Internet Service Provider am Markt auftreten. Im Internet würde Breitband künftig eine immer größere Rolle spielen. Nur wenn Datenmengen schnell und sicher übertragen werden können, seien Anwendungen möglich wie die gemeinsame Projektarbeit an verschiedenen Standorten, aber auch Video on Demand, interaktives Fernsehen oder virtuelle Hauptversammlungen, erklären die Analysten.
Der Börsengang habe QSC die notwendige Liquidität gebracht, um den Aufbau eines bundesweiten Kabelnetzes realisieren zu können. Die Gesellschaft würde zur Zeit die 40 größten deutschen Städte flächendeckend mit seiner DSL-Technologie abdecken. Um die "Letzte Meile" in eine Breitband-Leitung umzuwandeln, habe das Unternehmen allein im vergangenen Jahr 85,8 Millionen Euro investiert, so die Analysten. Nun bleibe abzuwarten, wie sich die Akzeptanz am Markt entwickeln werde. Denn davon würde der wirtschaftliche Erfolg abhängig sein. Die aktuelle konjunkturelle Schwäche würde auch QSC zu spüren bekommen. Unternehmen würden ihre IT-Investitionen zurückstellen. Trotzdem haben die Kölner es geschafft, in den letzten beiden Quartalen hohe Umsatzerlöse zu erzielen, erkennen die Experten. Im ersten Halbjahr habe die Gesellschaft Erlöse in Höhe von 12,4 Millionen Euro erwirtschaften können. Das EBIT sei mit einem Fehlbetrag in Höhe von 57,3 Millionen Euro auf hohen Niveau. Für das laufende Geschäftsjahr habe das Unternehmen seine Umsatzprognose nach unten revidieren müssen. Die Kölner würden nun von 26 bis 34 Millionen Kunden ausgehen, nachdem sie vorher von 38 bis 46 Millionen Kunden ausgegangen seien. Für das laufende Jahr würde QSC unverändert mit 40.000 bis 50.000 Leitungen rechen. Mit Stand vom 30.06.2001 seien es 15.636 Leitungen gewesen.
Das Unternehmen sei zum 30. Juni 2001 nahezu schuldenfrei und würde liquide Mittel von 211,4 Millionen Euro besitzen. Mit einem zusätzlich nicht genutzten Kreditrahmen in Höhe von 165 Millionen Euro solle die Finanzierung bis zur Erreichung des geplanten Break-even im Geschäftsjahr 2003 sichergestellt sein, so die Analysten der Sparkasse Aurich-Norden. Nachdem die Kölner ihr DSL-Netz flächendeckend aufgebaut hätten, müssten sie nun beweisen, dass sie die Anschlüsse der "Letzten Meile" auch vertreiben können, so die Experten. Dies würde sich auf den Geschäftskunden- und auf den Privatkundenbereich beziehen. Langfristig würde QSC sehr profitabel arbeiten können, allerdings müsse bei einem Engagement eine hohe Risikobereitschaft sowie die Geduld seitens des Anlegers mitgebracht werden, so die Analysten.
Die Experten der Gatrixx NetSolutions GmbH empfehlen in einer Auftragsstudie der Sparkasse Aurich-Norden spekulativ eingestellten Investoren, die Aktie von QS Communications zu kaufen. Anleger sollten auf eine entsprechende Stop-Loss-Strategie achten.
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